Mitteilung 2022-05-17

Bahn baut Schallschutzwand in Esslingen

Eine 720 Meter lange Schallschutzwand schützt die Anwohner in Esslingen (City) bald vor Schienenlärm. Die Vorarbeiten beginnen ab 1. Juni 2022. Die Gesamtinvestition für den Bau der Wand beträgt rund 3,96 Millionen Euro.

Lärmschutzwand an Bahnlinie ©DB AG

Die Deutsche Bahn baut in Esslingen im Rahmen der Lärmsanierung eine 720 Meter lange Schallschutzwand. Die Bauarbeiten starten am Mittwoch, den 01. Juni. Die Wand beginnt ca. von Mörikestr. Nr. 11 und endet ca. bei Nr. 31 der Ulmer Straße.

Sie wird eine Höhe von zwei Metern haben und besteht aus hochschallabsorbierenden Leichtmetall-Elementen. Die Hauptarbeiten werden voraussichtlich Ende erstes Quartal 2023 abgeschlossen sein.
 
Die Schallschutzwand wird die Anwohner entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. Auch die Anwohner an von der Bahnstrecke weiter entfernt liegenden Häuser und Wohnungen werden von der Wirkung dieser aktiven Schallschutzmaßnahme profitieren.
 
Während der Bauarbeiten werden moderne, lärmgedämpfte Geräte eingesetzt. Zum Schutz der Bauarbeiter vor herannahenden Zügen werden feste Absperrungen errichtet. Dadurch kann der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten erfolgt der Bau der Schallschutzwand vorwiegend vom außen aus. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.
 
Darüber hinaus sind zusätzliche passive Lärmsanierungsmaßnahmen, wie der Einbau von Schallschutzfenster oder -lüfter geplant. Die Eigentümer der betroffenen Gebäude werden über eine Förderung der passiven Maßnahmen per Post informiert.
 
Über die Lärmsanierung
 
Das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wird seit 1999 vom Bund gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 1,7 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.000 Kilometern Schienenstrecke und rund 64.000 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2020 wurden über 75 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 146 Millionen Euro ausgegeben. Bis zum Jahr 2030 soll die Lärmsanierung mehr als die Hälfte aller Anwohner an bestehenden Schienenwegen vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. 
 
Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da die Lärmsanierungsmaßnahmen eine Wertsteigerung des Objektes bedeuten, tragen die Eigentümer ein Viertel der Kosten.

Weitere Infos: www.laermsanierung.deutschebahn.com

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

DB Netz AG
Hermann-Pünder-Straße 3
50679 Köln
laermsanierung@deutschebahn.com
+49 (69) 265-32009
 
Pressemitteilung der Deutsche Bahn AG

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