Fußverkehrs-Check

Fußverkehrs-Check

Esslingen wurde als eine von zehn Kommunen für den Fußverkehrs-Check 2020 unter dem Motto „Mehr Platz zum Gehen“ ausgewählt. Coronabedingt wurde der Check bislang noch nicht durchgeführt. Sobald es die Pandemiesituation zulässt, wird mit einem Auftaktworkshop gestartet.

Fußgänger im Straßenverkehr

„Mehr Platz zum Gehen“

Das Motto der diesjährigen Fußverkehrs-Checks lautet „Mehr Platz zum Gehen“ und spielt damit nicht nur auf das Abstandsgebot während der Pandemie an. Dahinter steckt eine Grundanforderung des Fußverkehrs – ein ausreichendes Flächenangebot. Denn mehr Platz zum Gehen und Verweilen lädt die Menschen ein, wieder öfter zu Fuß zu gehen und verwandelt Straßenraum in Lebensraum.

Ablauf

Sobald es die geltende Corona-Verordnung zulässt, wird der Fußverkehrs-Check in Esslingen mit einem Auftaktworkshop gestartet, in dem Politik, Verwaltung, Verbände und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam eine erste Bestandsanalyse durchführen. Anschließend folgt eine Begehung der Pliensauvorstadt und des Gebiets um Neckarstraße und Charlottenplatz. Dabei werden vor Ort Schwachstellen ermittelt und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Auf dieser Basis werden dann Vorschläge zur Fußverkehrsförderung entwickelt, die in einem Abschlussworkshop erörtert werden.

Warum Fußverkehrs-Checks?

Fußverkehrs-Checks sind ein partizipatives Verfahren, bei dem Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung die Situation des Fußverkehrs vor Ort bewerten. Sie werden vom Land Baden-Württemberg seit 2015 durchgeführt und folgen einem standardisiertem Ablauf, der vom Fachbüro Planersocietät begleitet wird.

Fußverkehrs-Checks haben sich als sinnvolles Instrument erwiesen, um für die Belange des Fußverkehrs zu sensibilisieren. Ziel der Checks ist es, den Fußverkehr wieder als eigenständige und wichtige Mobilitätsform ins Bewusstsein zu rücken.

Das Bewerbungsverfahren

Die Auswahl der Kommunen erfolgt durch einer Fachjury aus Vertreter*innen des Gemeinde- und des Städtetags Baden-Württemberg, der Universität Stuttgart, des Fachverbands FUSS e. V., der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg sowie des Ministeriums für Verkehr. Entscheidend für die Auswahl ist eine große Bandbreite an Fußverkehrsthemen, aber auch die Einbeziehung des diesjährigen Themenschwerpunkts „Mehr Platz zum Gehen“. Darüber hinaus wurden bei der Auswahl Kommunen mit unterschiedlicher Größe, Topographie und Erfahrung im Bereich der Fußverkehrsförderung berücksichtigt. In diesem Jahr hatten sich 62 Kommunen beworben.


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